
Die Gefahren von Datenverlust und Computerkriminalität sind immer gegenwärtig. Die Menge an elektronisch gespeicherten Daten wächst stetig. Kommunikation erfolgt zunehmend online und nutzt elektronische Speichermedien, um Daten, aus Verwaltung, Buchhaltung, Kalkulation, Planung und Konstruktion zu speichern.
Digitale Daten sind daher von entscheidender Bedeutung. Sie sind ein wirtschaftlich wichtigstes Gut.
Kaum ein Unternehmen ist sich des Wertes seiner Daten bewusst. Mittlerweile kann zwar nicht mehr nur die Hardware versichert werden, sondern auch der Datenbestand, die Wertbestimmung von Daten ist jedoch recht beliebig. Ob der Versicherungsschutz tatsächlich die Kosten abdeckt, die bei einem Datenverlust entstehen, bleibt damit fraglich.
Versicherungsgesellschaften, die dieses Risiko abdecken, rechnen nach der Formel: 1 MByte Daten entspricht einem Wert von 1.000 Euro (Quelle: TELA Versicherungs AG).
Dass eine solche Absicherung nicht ausreicht, kann leicht an zwei Beispielen errechnet werden:
Maschinell wiederherstellbare Daten:
Dazu gehört z.B. installierte Software, die wieder eingespielt werden kann.
Manuell wiederherstellbare Daten:
Dazu gehören z.B. erstellte Texte und Datenerfassungen sowie der Aufwand für Konfiguration und Administration von installierter Software.
Unersetzliche Daten:
Dazu gehören z.B. digitale Fotos und Videos, aber auch eingescannte Belege (wenn die Originale nicht mehr vorhanden sind).